Pro Patient ist pro Tag eine Besuchsperson für eine Stunde gestattet (Mo - Sa zwischen 15 und 18 Uhr, sonn- und feiertags zwischen 10 und 18 Uhr).
Blicken Sie mit uns auf 175 Jahre Krankenhausgeschichte in Limburg zurück: Von den Anfängen mit nur zwei Ordensschwestern im alten Hospital bis zum Schwerpunktkrankenhaus auf dem Schafsberg mit rund 1.850 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Die Veranstaltungsreihe "Visite im Vincenz" startet in die Jubiläumsstaffel: Seien Sie dabei, wenn Expertinnen und Experten aus der Krankenhausgesellschaft im Rahmen der Patientenvorträge über Krankheitsbilder, Behandlungsmöglichkeiten und Präventionsmaßnahmen informieren.
Aus den bescheidenen Anfängen eines kleinen Hospitals in Limburg entstand innerhalb der letzten 175 Jahre ein Krankenhaus der Schwerpunktversorgung, das - unter dem Dach der Krankenhausgesellschaft gemeinsam mit weiteren Einrichtungen - die Gesundheitsversorgung einer viertel Millionen Menschen in der Region sicherstellt und in vielen Lebenslagen Unterstützung bietet.
24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr sichern rund 1.850 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch ihren persönlichen Einsatz die medizinische und pflegerische Versorgung der Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Limburg-Weilburg und darüber hinaus.
Blicken Sie gemeinsam mit uns auf die Entwicklungen der letzten 175 Jahre zurück.
Das St. Vincenz-Hospital wurde vor 175 Jahren durch Stadtpfarrer Diehl und Dr. med. Busch am Roßmarkt gegründet: In den ersten Jahren fokussierten sich die Mitarbeitenden ausschließlich auf die Pflege der Kranken, eine aktive Behandlung wurde kaum betrieben.
Erst 50 Jahre nach seiner Gründung erhielt das Hospital einen hauptamtlichen Arzt, der sich dieser Aufgabe bis in die 1920er Jahre widmete. In dieser Zeit erfolgte ein Wandel in der Struktur der Krankenbehandlung: Es handelte sich mehr um akute Erkrankungen und die Klinik wurde in eine chirurgische und eine internistische Abteilung unterteilt.
Um den gewachsenen Anforderungen gerecht zu werden, wurden Dr. med. Tenckhoff und Dr. med. Tenbaum zu den leitenden Ärzten des Krankenhauses gewählt. Unter ihrer Führung entstanden zusätzlich die Fachabteilungen für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde und Augenkranke. Die Zahl der täglich belegten Betten stieg von 65 im Jahr 1925 auf 122 im Jahr 1938.
Während des 2. Weltkriegs diente das Hospital als Reservelazarett. Im September 1944 nahm das Gebäude erheblichen Schaden durch den Einschlag einer schweren Bombe – erst im April 1945 konnte der geregelte Krankenhausablauf wiederaufgenommen werden.
Durch die Raumnot im St. Vincenz-Hospital erwarb man schließlich eine Neubauruine auf dem Schafsberg, die ursprünglich als Jugendheim gedacht war. Die Innere Abteilung nahm im Jahr 1950 ihren Betrieb im „Hildegardis-Haus“ auf dem Schafsberg auf. Außerdem auf dem Schafsberg vertreten: Eine Tuberkulose- und Infektionsstation.
In den Jahren nach dem Krieg wurden einige neue Abteilungen im Hildegardis-Haus geschaffen: Röntgenologie, Orthopädie und Kinderheilkunde waren nun auf dem Schafsberg ansässig. 1957 wurde beschlossen, dass in Anlehnung an das Hildegardis-Haus ein Schwerpunktkrankenhaus auf dem Schafsberg errichtet wird.
Nach Fertigstellung des Neubaus umfasst das St. Vincenz-Krankenhaus nun 550 Betten für Kranke mit allen dazugehörigen Einrichtungen in den Labors, den Operationssälen und der Röntgenabteilung.
Neben den steigenden Patientenzahlen wurden ebenfalls weitere Fachabteilungen eingerichtet.
Um den stetig steigenden Patientenzahlen und der damit verbundenen Nachfrage an Behandlungsangeboten gerecht zu werden, wurden bereits vor Fertigstellung der letzten beiden Bauabschnitte weitere Fachabteilungen auf dem Schafsberg eröffnet.
Nach 122 Jahren am Huttig galt das Schicksal des St. Vincenz-Hospitals als besiegelt: Im Dezember 1972 war der letzte Bauabschnitt und somit die Ansiedelung des Krankenhauses auf dem Schafsberg abgeschlossen, alle bis dahin am Huttig vertretenen Fachabteilungen konnten ihre Räumlichkeiten im Neubau beziehen.
Das St. Vincenz-Krankenhaus wurde zu Beginn der 1980er Jahre zum Akademischen Lehrkrankenhaus der Justus-Liebig-Universität Gießen ernannt.
1959 - Geburtshilfe und Frauenheilkunde
1961 - Urologie
1968 - Anästhesie
1970 - Neurologie
1983 - Unterteilung der Medizinischen Klinik und der Gastroenterologie
1993 - Ausgliederung der Hämatologie und Onkologie aus der Medizinischen Klinik
1997 - Herzkatheterlabor
Die Kinder-Fachabteilung wurde mit 12 Betten im Februar 1953 im alten St. Vincenz-Hospital eröffnet – nachdem der zweite Bauabschnitt fertiggestellt wurde, konnten 1967 der Umzug in die neuen Räumlichkeiten auf dem Schafsberg mit 25 Betten stattfinden.
Da zu diesem Zeitpunkt fast sämtliche Fachärzte im Haus vertreten waren, war nun eine schnelle und wirksame Teamarbeit in den Randgebieten der Kinderheilkunde möglich.
2017 ist der Startschuss für die Hauptabteilung für Kinder- und Jugendliche gefallen: Die „neue“ Kinderklinik hat ihren Betrieb aufgenommen. Neben dem normalen Stationsbetrieb wurde zudem eine Kindernotfalleinheit etabliert.
Als der neue Talbau im Jahr 2018 eröffnet wurde, ist die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in den dritten Stock des Neubaus gezogen und bot von nun an viel Potential für die Betreuung von Frühchen, Notfällen und Normalpatienten.
Heute gliedert sich die Kinderklinik in drei Kernbereiche: Früh- und Neugeborenenversorgung, Intensivmedizin und Allgemeinpädiatrie.
Um Folgen nach Komplikationen bei der Geburt oder Erkrankungen im Mutterleib vorzubeugen, entwickelte sich im Jahr 1967 die perinatale Medizin, die sich auf die gesundheitliche Versorgung von Schwangeren und Fötus kurz vor und nach der Geburt spezialisiert. Dieses Vorhaben wurde mit drei Wärmebetten und zwei Inkubatoren gefördert.
Die Früh- und Neugeborenenversorgung wird in enger Zusammenarbeit mit der Frauenklinik durchgeführt und ist als „Perinataler Schwerpunkt“ klassifiziert. Bei Früh- und Risikogeburten oder auch bei unverhofft auftretenden geburtshilflichen Notfällen steht jederzeit, 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche, ein Arzt der Kinderklinik und eine Kinderkrankenschwester zur sofortigen qualifizierten Versorgung des Neugeborenen zur Verfügung.
Die Kinderklinik verfügt über insgesamt 10 Betten zur intensivmedizinischen Behandlung und Überwachung, die ein optimiertes Raumkonzept zur Überwachung und Versorgung auch schwerkranker Babys und Kinder erlauben.
Die Abteilung für Gastroenterologie wurde in den 70er Jahren noch als Bereich der Medizinischen Klinik, bzw. der Inneren Medizin gemeinsam mit der Kardiologie, Pulmologie, Nephrologie sowie Intensivmedizin zusammengefasst.
Heute ist die Gastroenterologie eine eigenständige Fachabteilung, die mittlerweile über 45 Betten verfügt. In der Gastroenterologie werden Patienten mit internistischen Erkrankungen, insbesondere des Magen-Darm-Traktes, der Bauchspeicheldrüse, der Gallenblase und der Leber behandelt. Ein wichtiger Bestandteil ist dabei die endoskopische Diagnostik, um gezielte Therapiemaßnahmen einsetzen zu können. Im Zentrum für Diabetologie und Ernährungsmedizin werden Patienten mit komplexen Störungen des Stoffwechsels behandelt. Hier ist zudem eine diabetische Fußambulanz für Patienten mit Durchblutungsstörungen etabliert.
Eine Besonderheit in der Gastroenterologie ist das Kompetenzzentrum für Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen, das gemeinsam mit der Abteilung für Allgemeinchirurgie etabliert wurde und geführt wird: Das CED-Zentrum verfügt über moderne Diagnostik gepaart mit endoskopischer, gastroenterologischer und chirurgischer Therapie auf höchstem Niveau.
Heute steht das St. Vincenz-Krankenhaus Limburg unter dem Dach der Krankenhausgesellschaft, die mit ihren weiteren Einrichtungen den größten Gesundheitsdienstleister in der Region darstellt. Gemeinsam für Ihre Gesundheit: Unter dieser Prämisse arbeiten alle Fachabteilungen, MVZ-Praxen, die Zentralapotheke und das Logistikzentrum sowie unsere Akademie für Gesundheitsfachberufe Hand in Hand zusammen.
Das St. Vincenz-Krankenhaus Limburg ist ein allgemeines, freigemeinnütziges Krankenhaus der Schwerpunktversorgung und Akademisches Lehrkrankenhaus. Das über 500 Betten starke Haus verfügt über 17 Fachabteilungen. Im Jahresdurchschnitt werden hier rund 30.000 Patienten stationär behandelt. Die medizintechnische Ausstattung ist auf modernstem Niveau.
Das St. Vincenz-Krankenhaus Diez ist ein Haus der Grundversorgung mit 140 Betten, das Menschen aus dem unmittelbaren und erweiterten Umfeld behandelt. Es verfügt über die Hauptfachabteilungen Innere Medizin, Allgemeine Chirurgie/Unfallchirurgie/Viszeralchirurgie und Anästhesie/Intensivmedizin sowie Belegabteilungen in den Fächern Gynäkologie und Urologie. Im Bereich Orthopädie und Neurochirurgie arbeitet es mit Kooperationsärzten zusammen.
Das Gesundheitszentrum St. Anna beheimatet spezialisierte Facharztpraxen sowie weitere Einrichtungen zur ambulanten medizinischen und pflegerischen Versorgung. Insbesondere die enge Vernetzung mit dern beiden St. Vincenz-Kliniken bedeutet für die Patienten eine besonders individuelle Behandlung.
Die BILDUNGSWERKstadt, die Akademie für Gesundheitsfachberufe der Krankenhausgesellschaft, befindet sich im Herzen Limburgs direkt am Hauptbahnhof. Die Schule ist mit aktuellster Technik und neuesten Unterrichtsmedien ausgestattet und in hellen, modernen eingerichteten Räumen untergebracht.
Am ICE-Railport Limburg führt die Krankenhausgesellschaft eine der größten und modernsten Krankenhausapotheken Hessens. Zentrale Aufgabe der Einrichtung ist die Versorgung der Patienten im St. Vincenz-Krankenhaus mit qualitativ hochwertigen Arzneimitteln.
Ärztin, Pflegefachmann und Hebamme – das sind typische Berufe, die mit einem Job im Krankenhaus in Verbindung gebracht werden. Dabei ist die Wirklichkeit viel bunter: Allein innerhalb der Krankenhausgesellschaft arbeiten rund 70 verschiedene Berufsbilder Hand in Hand. Denn wir wissen, worauf es ankommt: Teamwork, rund um die Uhr, 24 Stunden am Tag, für Ihre Gesundheit.
„Geistliches Chorkonzert“ – unter diesem Namen steht das Benefizkonzert, das die Stiftung St. Vincenz-Hospital anlässlich ihres 175-jährigen Jubiläums im kommenden Jahr initiiert.
Zum dritten Mal in Folge richtet die Bauunternehmung Albert Weil AG den Albert Weil Benefizcup aus.
Wie sieht ein OP-Saal von innen aus? Welche Möglichkeiten der Geburt gibt es? Wie sind die Abläufe in einem Haus der Schwerpunktversorgung? All das und mehr erfahren Sie am 23. August 2025 am Tag der offenen Tür.
Ein Grund zum Feiern: Aus den bescheidenen Anfängen eines kleinen Hospitals am Huttig in Limburg entstand innerhalb der letzten 175 Jahre ein Krankenhaus der Schwerpunktversorgung.